If I'd be a moth, music would be my light. If I'd be a bee, words would be my honey.

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Perishableness of Life

Thoughts

Es ist die einfache Schönheit des Seins, die das Leben komplettiert.

Es gibt Momente, in denen man trohnen muss.

Wer auf dem hohen Ross sitzt, kann weiter spucken.

Träume sind die Kondensation der Fantasie.

Die Substanz des Seins manifestiert sich in der Dichte des Erlebten.

© PZ '13

Montag, 18. Juli 2011

Meinem Gehirn zum Fraß vorgeworfen

Das stählerne Herz pocht mit Wiederhall in der Maschinenhalle, die Schaltzentrale ist ein Altar vor dem ich niederfalle.
Die Maschine im Inneren wacht über die Anzahl der Schläge, ein Roboter muss weder schlafen, noch essen und wird niemals träge.  
Genau zum Überleben dosiert, genau zum Wachkoma forciert, wie kann sowas einem intelligentem Menschen passieren?
Der Geist kappt sich selber die Stromkreise, die Intervalle der Gedankenströme fein abgestimmt, aber zunehmend leise, nimmt sich das Potential selber die Munition zur mentalen Revolte und so wird nie das erreicht, was man wollte. 
Die Platinen aufgeschweißt und in irreführender Reihenfolge lose aneinander geheftet, vergeht dem Feingeist die Lust an der Existenz, der rohe Überlebenstrieb legt den Schalter für seine Zwecke um und der Handlungsradius ist stark begrenzt. 

Was bleibt ist die rote Hülle zum silbernen Inneren und Entbehrung,
Eine Schicht die langsam schwelend ihre Aufgabe abgibt wie der Klerus. 
Alles oder nichts, unsterblich oder tot, seidochsonett und bau den Flüchtlingen ein Rettungsboot. 
Ich gebe dir meine Wörter und hoffe du setzt sie ein, um mich aus meinem biotechnischen Gefängnis zu befreien. 

PZ'11

Samstag, 23. April 2011

Und nun, ein Gedicht.

Der Wirtschaftsteil war ausgelesen,
das Feuilleton lockt kreativ,
habe die Seiten gewechselt,
bin ich jetzt alternativ?

Bemängel die Zustände,
find schlecht so wie's ist,
will mein Land nicht verlieren,
bin ich jetzt Nationalist?


Hab Melodien im Ohr,
und texte rund um die Uhr,
komm selten an Grenzen,
bin ich eine Künstlernatur?

Doch muss ich mich festlegen,
muss ich was erfüllen?
Nein ist die Antwort,
in sehr lautem Gebrüll.

PZ'!!

Achtung Falle!

Wenn man auf Knopfdruck kreativ sein will, verhält es sich im Kopf, also im eigenen, ziemlich seltsam, weil es nämlich überhaupt noch nicht ausgedacht ist, was man da gerade schreibt, bzw sprachlich oder schriftlich, was ja quasi schreiben mit einschließt, was natürlich einige Kontroversen, inhaltlich wie sprachlich, von der äußeren Form mal ganz abgesehen, die ist ja zum Glück beim Tippen nur schwarz-weiß wie ein Stummfilm, mit sich bringt und sowieso darin gipfelt, dass man sich vor einem riesigen, langen Satz befindet, der gar keinen tieferen, oberflächlichen oder zwischenräumlichen Sinn hat, geschweige denn in irgendeiner Form dem Betrachter etwas bringt, noch dem Autor ein Ventil für wie auch immer geartete Emotionen bietet, da ja Emotionen nur durch nachdenken, also das reflektierte Sich-Selbst-Wahrnehmen enstehen können, was bei diesem bisher laufendem Prozess komplett negiert, wenn nicht gar a priori mit dem Einfall, sinniges bis profanes in dieser Form zu Papier, wovon man in diesem Falle ja auch nicht reden kann, da es sich nicht um tatsächliche gepresste Zellullose, sondern noch viel feiner gepresste Flüssigkristalle in diesem, also deinem, meinem auch, aber den siehst du ja schwerlich beim Betrachten dieses Textes auf deinem eigenen Computerbildschirm, zu bringen, verworfen ward. Also warum bist du dann am Lesen?

PZ'11 "Ich bin doch nicht blöd! Oder?"

Dienstag, 5. April 2011

45 Sekunden kreatives Schreiben - 1 Ergebnis

Vermutlich stehst du minutlich im Flutlicht,
bist dort mutig obwohl du in Wahrheit so klein mit Hut bist,
willst partout nicht, ehren was andere Menschen werden,
während sie wie Ähren auf einem unbestellten Feld verderben
und dann sterben, Gedanken, die unausgesprochen wanken,
die verkannt sind, wie es bei manchen Punks auch I. Kant ist,
und ich wand mich, kreativ negativ noch an dich um dir zu sagen,
an dich verschwende ich weniger Zeit als ein Atheist an "Amen".

PZ'11

Donnerstag, 31. März 2011

Uneinsichtiges Etwas Mensch

"Wir!"

Es schallt aus den offenen Mündern, die doch nur gefüttert werden.
Es dringt durch die verdreckten Gassen, hallt von kalten Wänden wieder.
Wieviel Zusammenbruch braucht die Menschheit zum Durchbruch?
Wieviel Elend braucht ein Planet, um als zerbrechlich anerkannt zu werden?

"Gemeinsam!"

Eine neosoziale Trendgesellschaft beruft sich in Krisenzeiten auf ihre Kinderstube.
Frisst erst den Armen das Hungertuch fort, um es später neu zu weben.
Schaut in Zeiten der Not auf einmal als eine helfende Einheit in den Abgrund ihres Handelns,
und wird danach doch wieder ein egoistisch in sich zurückgezogenes, sattes Wohlstandskind.

"Mir!"

Sind die Wogen erst geglättet durch das virtuelle Geld, welches beschwichtigt,
Ist die Kultur zum Gegenantreten verschwunden im dichten Nebel der Zeit,
Muss erst wieder eine cineastische Kathastrophe geschehen, um zu Hilfe bereit zu sein,
Dann, und erst dann, sind wir wieder wir, das uneinsichtige Etwas Mensch.

PZ'11

Donnerstag, 17. Februar 2011

Milchglas

Unterdrückte Offenheit, durchflochten mit einer Prise Vortäuschung und einem Schuss Wunschglauben,
Eindeutige Zweisamkeit, aufgedeckt und unter dem Mantel des Guten hervorgescheucht,
Ausgesprochene Wahrheit, offenbarend, was nicht gewusst werden wollte,
Verhängnissvolle Tat, unauslöschbar vollführt, unwiederbringbar verführt.

PZ'10

Sonntag, 23. Januar 2011

Klang des Lebens

Die Klangfarbe des Lebens ist polyphon,
wird dargeboten in stereo,
Vielfältigkeit unendlich,
Vielfältigkeit unvergänglich.

Die Musik ist ein polarisierendes Medium,
welches niemals vergehen kann.

Ohne dieses wäre der Mensch ein Wrack seiner Zweifel,
da er niemals einfach nur eine Melodie seine Gefühle ausdrücken lassen könnte,
die komplexeste Einfachheit zum puren Sein.

Ein einzelner Ton kann die Emotionalität eines Wesens verändern,
das ist es, was mich an Musik schon immer verzaubert hat.
Eine einzelne Zeile kann so viel ausdrücken, wie ein Mensch alleine nie sagen könnte, Hoffnung schenken und Stärke geben.
Die Freude wohnt in der Musik neben Verzweiflung und Gefühl, ineinandergreifend im Einklang der Töne.

PZ'11

Mittwoch, 19. Januar 2011

"Verführung"


Habe die Ehre, in einer neu erscheinenden und ab morgen zwei Ausgaben jungen Internetzeitschrift namens Freshviewer einen Artikel zu veröffentlichen. Einfach mal reinschauen, wenn ich euch nicht gefalle dann findet ihr bestimmt einen anderen interessanten, linguistisch ausgereiften Artikel. 

PZ'11

Dienstag, 18. Januar 2011

Ein paar Verse, die meinem Kopf entsprangen

Die Liebe ist ein notorischer Lügner, jedoch ein vorzüglicher Geschäftsmann.

Realität ist der Vorwand, nicht glücklich zu sein.

Beim Aufstoßen jeder Tür wird ein Stück Schicksal dahinter zu Tode gequetscht.

Eine Lüge ist erst dann falsch, wenn sie jemand glaubt.

Ich werde um gewesen zu sein.

Leben ist scheitern, scheitern ist revidieren, revidieren ist verbessern, verbessern ist leben...

Ich will am Puls des scheiternden Lebens wandeln und nicht am ausklingenden Herzschlag der Idylle.

PZ'11

Sonntag, 9. Januar 2011

The Pale Blue Door

Gestern auf ARTE bei "Tracks" gesehen. Die Idee dahinter ist, ein Restaurant in einer Art Traumwelt zu erschaffen. Tony Hornecker, der Erfinder, ist darum bemüht, so unkonventionell wie möglich zu sein in jedweder Hinsicht, ob Interieur, Bedienung oder Show, die sich von Halt zu Halt komplett verändert und dann für höchstens 10 Tage besteht. Ein geniales Konzept meiner Meinung nach. Damit reist er um die Welt und erfreut Menschen mit einem unvergesslichen Abend. Nächster Stop ist Südamerika, als "Restorante Vagabundo". Wann es wieder in neuer Form nach Deutschland kommt ist nicht bekannt, jeder der bereit ist, für einen künstlerisch hochwertigen Schmaus etwas zu bezahlen, sollte auf jeden Fall ein Auge darauf haben. Definitiv meine Lieblingsidee seit Langem!

Website mit Bildern und Infos

PZ'11

Into the Wild

Zitate von Christopher McCandless

Metapher des Versagens

Der Soldat steht, seit Tagen schon, umringt von eifrig Kriegsgetümmel an der Flanke der Front.
Seine Hände halten einen Speer nebst Schild, um Deckung zu suchen vor sirrend Todesengeln.
Seine Züge verhärmt, seine Klinge schartig, die Arme langsam schwer von grimmig Hieben.
Sein Geist ward langsam müde von einseitg Treiben um ihn, doch rastlose Pfilchtbewusst ließ ihn ausharren.

Als die Nacht hereinbrach von dunkel Gestirn, stoppte die Schlacht unerwartet.
Ein donnernd Getös erscholl aus den Wäldern, die unbeteiligt rechts und links der Schlacht wucherten.
Dem rechten zugewand, entschied sich der Soldat, den modrig Pfad einzuschlagen,welcher verloren des Waldes Saum durchzüngelte.
Tief hinab in unendlich Grün wurde er gezogen, erquickt ob der schier unverwundbar Natur um ihn.

Nach einig Zeit, es ward der neue Morgen schon durch rötlich Schimmern am Horizont angedeutet,
gelangte er an hellig Lichtung.
Dort vorfand der Soldat, tief versteckt unter bräunlich Ranken, eine Inschrift, in den Runen seiner Zivilisation verfasst.
Es waren Worte, vermutlich gemeißelt vor ewig Jahren, welche er entzifferte.
"Lebt in fruchtbar Einklang", war des unbenannt Autors Botschaft, auf immer getrieben in gräulich Gestein.

Um unvergesslich Wissen bereichert, schlug der Soldat den Rückweg ein, eine Lösung für den sinnlos Krieg gefunden.
Vergessen ward tödlich Fakt, den Weg mit offenen Augen blind gelaufen zu sein.
Innerlich noch mit belebend Brodeln erfüllt, begibt er sich auf unfruchtbar Irrweg.
Den hinausführend Weg längst verloren, gibt der Soldat schließlich, alle Hoffnungen auf Leben fahren lassend, auf.

Zurück bleibt nur wissend Geist und tote Hülle, während die törricht Schlacht mit dem neun tag wieder endlos losbricht.


Schlage den Weg zur Antwort nur ein, wenn du dir den Rückweg zur Frage merkst.

PZ'11

Montag, 3. Januar 2011

Tristess

Die Langeweile nimmt meiner Seele letzte Kraft,
sich freizukämpfen um wieder mutig an der Front
des zerklüfteten Lebens zu stehen.

Das Grau in Grau raubt Leichtigkeit und gibt Leere,
lässt mich nicht atmen, stiehlt auch die letzte Sphäre der Zuflucht
und ich bleib allein zurück, sehe die Steine der Straße,
erst langsam, dann rasant,
verschwinden im Fluss der Tristess.

PZ'11

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Das Jahr 2010

Nun verlässt es uns, doch gab es uns viel, mindestens genauso viel, wie es uns nahm.

An dieser Stelle wieder eine Ehrerbietung meinerseits, dieses Mal für den genialen Christoph Maria Schlingensief, der uns im August dieses Jahres im Alter von 49 Jahren genommen wurde, da er seinem Lungenkrebs erlag. 


Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch, ein gutes, kreatives neues Jahr 2011 und viel Erfolg mit allen Projekten und Ideen, die da so kommen! MAKE ART!

PZ'10 (lastly)

Dienstag, 28. Dezember 2010

Ohne, doch auch mit

Ich
habe dich
geliebt
und
das unter
anderem
auch weil
du
keine Fehler
aufwießt.

dOch Ichh
häte
diech auCh
geliehbt
wen duu
nuhr
auhs Feeleern
bestühnndesst#

Mitt.

Oder.

Ohne.

Ich liebe dich immernoch.

PZ'10

Freitag, 24. Dezember 2010

Worte?

Ein Traum, einst zusammen gelebt, verebbte in Ungewissheit.
Eine Liebe, einst zärtlich geteilt, verging im Nichts.
Nun stehe ich allein auf der weiten Flur des kalten Lebens.
Und vermisse dich.

PZ'10